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Liebes Deutschland, Wach auf!

Der Anlass zu diesem Blog ist mal wieder ein Übergriff auf eine Kopftuchträgerin in Wedding. Die Gewalt und der Hass gegenüber Muslime nimmt leider zu. Deswegen bitte ich das Deutsche Volk um folgendes: Bitte differenziert! Ihr hört zwar ständig negatives in den Medien in Zusammenhang mit dem Islam, aber was hat das z.B. Mit einer Kopftuchträgerin in Berlin Mitte zu tun? Ist diese Person Schuld daran, was in irgendwelchen Ländern passiert, die sie vielleicht noch nie betreten hat? Könnt ihr euch vielleicht denken, dass Sie genauso wenig mit ISIS zu tun hat, wie jeder andere Deutsche auch? In Australien gibt es eine Website, wo Kopftuchträgerinnen bitten, dass man sie begleitet aus Angst vor Übergriffen..Wir dürfen es nicht soweit kommen lassen. Das Leben in Deutschland sollte sicher und friedlich sein für alle Bürger. Außerdem frage ich ganz hart: Glaubt ihr alles, was in den Medien läuft? Ich will keine konkreten Aussagen oder Thesen aufstellen. Was ich mir wünsche, ist das kritische Auseinandersetzen mit der Berichterstattung. Fragt euch, ob das überhaupt Sinn macht, was ständig berichtet wird? Wir sind schlau genug, um uns ein eigenes Bild zu machen. Deswegen möchte ich einen Rat geben, der mir selbst stets hilft. "Habe Mut dich deines Verstandes zu bedienen."(Immanuel Kant) Dieses Zitat macht mir jedes mal Mut, die Dinge zu hinterfragen und meinem Verstand zu vertrauen. Deswegen bitte ich euch insgesamt darum, euren Verstand zu gebrauchen und den Mut zu haben, der Schärfe seines Verstandes zu vertrauen. Klar sind die politische Verstrickungen kompliziert und auch die Berichterstattung verwirrend. Wenn ihr aber eurem Verstand vertraut, findet man die Muster dahinter... Ich will auf keinem Fall hier Ratschläge von einem Podest aus erteilen. Das wäre vermessen. Aber was mir oft auffällt, ist politische Resignation und Überforderung unter den Bürgern. Aber wir leben nun mal in einer Demokratie. In einer Demokratie ist es die Pflicht, sich als Bürger zu beteiligen und zu partizipieren. Daher wünsche ich mir von den Bürgen mehr Wachsamkeit, kritisches Hinterfragen und Einsatz. Ich bin mir ganz sicher, wenn wir als Bürger anfangen, mehr zu hinterfragen, dann kommt auch niemand auf die Idee eine Kopftuchträgerin zu bespucken oder sich gewaltätig zu verhalten oder Kopftuchträgerinnen auszugrenzen. Denn die Probleme, die einige Bürger zur Verzweifelung bringen und sie zu solchen Handlungen antreibt, haben ihre Wurzeln nicht in der Andersartigkeit von Mitbürgern. Wir sitzen in Deutschland in einem Boot. Unsere Probleme wie Arbeitslosigkeit, sinkender Lebensstandard und insgesamt steigende Armut können wir nur angehen, wenn wir zusammenhalten. Wir Bürger müssen endlich aufhören uns gegenseitig zu bekriegen. Die Ursache der Probleme liegt nicht bei den "Obdachlosen", den "Flüchtlingen", den "Arbeitslosen"oder den Migranten. Ich hoffe, dass ich mit diesem Beitrag ein wenig zum Nachdenken anregen kann und einen Beitrag leisten kann, den Zusammenhalt unter den Bürgern in Deutschland zu stärken.

16.12.14 12:58, kommentieren

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Rassismus oder Sätze wie "Geh doch zurück in dein Land"

Ich habe schon lange auf dem Herzen gehabt über diesen Satz zu schreiben, da dieser so unsinnig ist und trotzdem viele Menschen mit ausländischen Wurzeln verletzt. Ich habe mir lange als Mensch mit äthiopischen Wurzeln Gedanken darüber gemacht, was ich von solch einer Aussage halten soll. Der erste Gedanke war spontan als Reaktion auf diesen Satz: Wo soll ich hingehen, etwa zurück nach Mönchengladbach, wo ich geboren bin? Oft werde ich auch gefragt: Woher kommst du noch mal? Da habe ich auch öfters "versehentlich" geantwortet: "Aus Mönchengladbach!" Damit man sich als ausländisch-stämmige Person von solchen Sätzen nicht verletzen lässt, ist es wichtig, sich über seine Position bewusst zu sein. Natürlich hat man einen Migrationshintergrund, d. h. aber nicht, dass man weniger "Deutsch" ist als andere. Mein Blog ist die Antwort auf einen Vorfall, der bei "Schauhin" beschrieben worden ist. Dort geht es um eine junge Frau, die genau wegen eines solchen Satzes verletzt worden ist. Hier der Link zu der Seite Schauhin auf Facebook. Hier kann jeder, dem Rassismus wiederfahren ist, darüber sprechen. Das hilft Lösungen zu finden und aus der Opferrolle herauszuwachsen. https://www.facebook.com/hashtag/schauhin?source=feed_text&story_id=879499348750772&pnref=story Was ich mir wünsche ist, dass es selbstverständlich ist, dass man sich trotz seines Hintergrundes Deutsch fühlt und dass man sich bewusst ist, dass man den "anderen Deutschen" in nichts nachsteht. Daher wäre meine Antwort auf diesen Satz: "Ich bin doch schon in meinem Land". Die Menschen, die solche Sätze äußern, begehen ein Unrecht. Sie stellen sich über das Grundgesetz und verhalten sich so, als hätten Sie die Macht, darüber zu entscheiden, wer "zu gehen hat". Das ist falsch. Was ich mit meinem Blog bewirken will, ist nicht unbedingt, verbohrte Menschen zu verändern. Mein Ziel ist es, diejenigen, die mit solchen verbohrten Aussagen zu kämpfen haben, zu ermutigen und zu bestärken:-))und dann erst recht zu sagen "Ich bin doch schon in meinem Land."

4 Kommentare 11.12.14 18:18, kommentieren